Noch n Gedicht? Und Grass hat dennoch Recht!

von Christian Fürst =

Die Reaktion hat Günter Grass Recht gegeben: Wieder wird von allen Seiten auf ihn eingeschlagen. Und warum? Weil er ein – meiner Ansicht nach – schwaches Gedicht veröffentlicht hat, in dem er einige Dinge sagte, die vielen Israelis nicht schmecken können. Dass ihm nun Juden aus aller Welt – oder muss man sagen “Verbands-Juden” aus aller Welt “Anti-Semitismus” vorwerfen, ist deprimierend. Gibt es doch selbst in Israel Millionen Menschen jüdischer Herkunft und jüdischen Glaubens die mit Grass in wichtigen Punkten seiner Kritik weitgehend übereinstimmen dürften; von den dort lebenden Palästinensern ganz zu schweigen.

Wieder einmal reagiert das Land, das sich der  jüdische Staat nennt, auf Kritik mit der Gleichsetzung von “jüdisch” und Israel. Und das finde ich, der insgesamt sieben Jahre über einen Zeitraum von 15 Jahren in diesem Land gelebt hat, traurig und mehr als bedenklich.

Gut, Grass drückt in diesem “Gedicht” manches fragwürdig aus. Dass Israel gegen den Iran einen militärischen Erstschlag gegen Teheran wagen wird, wenn es seine eigene Sicherheit ernsthaft gefährdet sieht, ist ein alter Hut. Schon der Sechs-Tage-Krieg war doch ein militärischer Erstschlag. Ob solche militärischen Aktionen mit internationalem Recht vereinbar sind, ist eine Frage, die Völkerrechtler beantworten müssen.

Doch Grass “vergisst” – ob bewusst oder unbewusst – dass Irans schwer erträglicher Präsident Ahmadinejad, der weit mehr ist als nur ein “Maulheld” (so Grass),  dem “kleinen Satan” Israel seit Jahren immer und immer wieder mit der vollständigen Vernichtung droht.

Und der alternde Dichter schreibt in seinem Gedicht auch kein Wort darüber, dass die nicht unbedingt als Israel-hörig geltende Wiener Atombehörde IAEA in den vergangenen Jahren immer wieder Indizien gefunden hat, die darauf hindeuten, dass iranische Wissenschaftler seit Jahren an der IAEA vorbei an Technologien arbeiten, die die Entwicklung einer Atombombe zumindest ermöglichen, wenn nicht sogar wahrscheinlich machen  könnten. Die IAEA-Recherchen waren es letztlich, die den UN-Sicherheitsrat zu seinen zahlreichen Resolutionen und Sanktionen durch die Mitgliedstaaten inspirierten.

Auch ist es zumindest äußerst gewagt von Günter Grass, den auch in Israel höchst kontrovers diskutierten militärischen Erstschlag mit einem “atomaren Erstschlag” gleichzusetzen, den der Nobelpreisträger in seinen Zeilen unterstellt. Selbst die Zerstörung eines iranischen Atomkraftwerkes würde nicht die 80 Millionen zählende iranische Bevölkerung auslöschen, wie Grass es andeutet.

Der Literatur-Nobelpreisträger hat allerdings in einem völlig Recht – und seine Meinung teilen viele Israelis: Selbst ein nicht-atomarer israelischer Angriff auf den Iran könnte einen internationalen Konflikt von unvorhersehbaren Ausmaßen auslösen, in den letztlich auch die USA mit unabsehbaren Folgen hineingezogen würden. Warum wohl hat sich Washington so deutlich in diesem Punkt von Israel distanziert!!!

Grass musste natürlich wissen, und er macht dies in seinem Gedicht deutlich, dass er für seine Äußerungen Prügel von israelischer und “amtlicher” jüdischer Seite beziehen würde. Dass Henryk M. Broder einer der ersten und lautesten Kritiker sein würde, überrascht nicht. Wenn es um Israel geht, kennt der Mann, der austeilen kann, wie kein Zweiter, keine Zurückhaltung. Aber dass er so plump die Antisemitismuskeule schwingen würde, ist für einen Mann seines intellektuellen Kalibers beschämend und peinlich zugleich.

Ebenso unerträglich ist jedoch die Stellungnahme des Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, der Grass praktisch als gewohnheitsmäßigen Antisemiten und Nazi beschimpfte. Wer antisemitisch agiere, wer judenfeindlich agiere, wer antisemitische Klischees zuhauf verwende, der sei eben selbst ein Antisemit. Und natürlich ist Grass für den jüdischen Verbandschef auch ein Nazi: Grass habe zwar “die Waffen-SS verlassen. Aber offenbar hat die Judenfeindschaft der Waffen-SS Günter Grass doch niemals verlassen.” Gegen diese Verunglimpfung waren die Äußerungen des israelischen Premiers Netaniahu fast schon abgeklärt und moderat!

Grass hat es mit seiner Fehlinterpretation der Lage im Mittleren Osten seinen Gegnern (vor allem auch aus der CDU) leicht gemacht. Und dennoch hat er in wesentlichen Punkten Recht. Ist es denn etwa nicht richtig, dass Deutschland Israel letztlich aus einem fürchterlich schlechten Gewissen heraus mit modernsten U-Booten beliefert hat, seit im Golfkrieg von 1991 mit deutscher Hilfe gebaute irakische Raketen in Israel einschlugen? Seinerzeit mussten Holocaust-Überlebende in Bunkern mit Masken ausharren, um sich gegen potenzielle Gasangriffe zu schützen, die erst durch (illegale) deutsche Lieferungen an Bagdad möglich waren???

So weit ich mich erinnere, war es Hans-Dietrich Genscher, der die U-Boot-Lieferungen nach seinem Blitzbesuch in Tel Aviv und einer Ohrfeige durch einen aufgebrachten Rabbiner als personifiziertes schlechtes Gewissen letztlich durchpeitschte. Das Israel Waffensysteme, die ursprünglich als Defensivwaffen gedacht waren, gegen potenzielle Feinde wie den Iran nun auch offensiv einsetzen könnte, hätten die deutschen Politiker seinerzeit erahnen können.

Grass hat bei seinem kritischen Rundumschlag einen gravierenden Fehler gemacht: er hat im Mittleren Osten Ursache und Wirkung verwechselt. UND er erwähnte die israelische Politik gegenüber den Palästinensern an letzter Stelle. Gerade diese oft menschenverachtende  Politik des regierenden Netaniahu-Kabinetts mit dem höchst umstrittenen Avigdor Liebermann an zweiter Stelle, wäre doch ausreichend Grund für deutliche Kritik und eine Verurteilung. Auch die Tatsache, dass Israel unter dem Eindruck der millionenfachen russischen Einwandererschaft einen vielleicht unumkehrbaren Rechtsruck vollzogen hat, wäre Anlass zu lauter Klage gewesen.

Doch Günter Grass hat letztlich – in etwas anderen und natürlich angreifbaren Worten- nichts anderes gesagt, als es US-Präsident Obama und seine Außenministerin Clinton in (etwas) diplomatischer Phrasierung in den vergangenen Tagen (und Wochen) getan haben. Zumindest in Hinblick auf einen Irankonflikt. Mit der gezielten Diffamierung des Autors als Antisemiten ist es deshalb einfach nicht getan. Wenn man Grass schon wegen seines mittelmäßigen Gedichts einen Antisemiten nennt, dann kann man künftig getrost jeden Kritiker des politischen Israels von Heute als Judenhasser diffamieren. Doch vermutlich ist genau dies ja mit der Grass-Kritik  beabsichtigt.

Christian Fürst,  6. April 2012

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Der “Unfreund” – Oder: ich bin sie los!!! (Oder: how to unfriend on facebook)

von Christian Fürst, nmms

Ich hätte nie geglaubt, dass es mir so leicht fallen könnte: Seit heute bin ich mehr als 50 Freunde los. Es bedurfte insgesamt 150 Mausklicks, und schon war es geschehen. Klick und weg! Aber nun sind es noch immer 95 Freunde, die da auf meiner Liste stehen. Zugegeben: zu den meisten habe ich sowieso keinen Kontakt. Oder sagen wir es so: Auch sie haben keinen Kontakt zu mir. Wieso sie dann Freunde sind? Weil sie – wie weitere 600 Millionen Weltbürger auch – bei Facebook gemeldet sind, und weil sie dort vielleicht gesehen haben, dass ich mit einem Freund befreundet bin, der einen Freund hat, der mit diesem Freund befreundet ist (es vielleicht aber längst nicht mehr ist, oder niemals war!), oder schlicht und einfach, weil Facebook ihnen diese “Freundschaft” nahegelegt hat, als “jemand, an dem Sie vielleicht Interesse haben könnten!”

So ähnlich macht es ja auch Amazon.com. Kaum hast Du bei denen nach Spülmittel gesucht, wirst Du bei jedem Klick im Internet von Spülmittelherstellern beworben, und sie teilen Dir dann auch noch Produkte mit, die ja jemand anderes “auch interessant” fand. Und so bin ich eben während der vergangenen zwei, drei Jahre zu 135 Freunden bei Facebook gekommen.

Ich weiß genau, wie es passierte. Du erhältst eine Email, in der Du aufgefordert wirst, die Freundschaft von Herrn oder Frau XY durch einen Klick auf OK anzunehmen oder sie zu ignorieren. Du zögerst, weil Du den Menschen doch überhaupt nicht kennst! Dann gehst Du auf die Seite des potenziellen “Freundes” und erkennst, dass dieser wiederum nur der Freund eines Freundes ist, den Du aber auch nicht wirklich kennst.

Und nun kommt der Gewissenskonflikt: Soll ich den Mann, die Frau ignorieren? Vielleicht wartet sie/er ja drauf, dass ich ihn/sie in den Kreis der Buddies aufnehme. Vielleicht fühlt er/sie sich gekränkt, wenn ich auf “ignorieren” klicke???!!! Insgesamt habe ich 135 Mal “Ja” gesagt”. Aber was hat’s denn gebracht? Um es kurz zu machen: NICHTS

Zwar konnte und kann ich nun täglich teilhaben an der Lebensfreude oder Unlust einiger “Freunde”. Aber fast keiner reagiert, wenn ich ihn/sie einmal persönlich anschreibe. Vielleicht sollte ich einfach auch mal ein paar solcher Belanglosigkeiten von mir geben, die dann alle meine “Freunde” mitlesen können. Etwa wie, “was für ein herrlicher Morgen das heute wieder war”. Ich wünsche Euch denselben”.   Oder: “So, nun muss ich arbeiten.” Oder: “Ich langweile mich!!” Dies ist übrigens einer der häufigen Beiträge auf den Seiten des sogenannten sozialen Netzwerks Twitter.

Leider sind ja in unsere geographischen Breiten Revolutionen etwas rar geworden, bei denen Facebook und Twitter offenbar gute Dienste leisten konnten. Dann wäre Facebook hier wenigstens für etwas Sinnvolles zu gebrauchen. Manchmal findet man in diesem sozialen Netzwerk allerdings doch noch Aufrufe wie: “Hier gehts zur Demo gegen Rechts. KOmmt Ihr?”. In Wien etwa habe ich so was gesehen. (Da tut so was ja auch Not, nachdem Österreichs rechter Striezel H-C Strache inzwischen der populärste Landespolitiker sein soll….) Aber ansonsten?  Und natürlich hilfts auch noch den Griechen bei ihren Demos gegen eine Regierung, die ihnen den Gürtel immer enger schnallt, weil Politiker und der Rest ihrer Führung sie jahrzehntelang betrogen und die eigenen Taschen gestopft hat…

Wozu also diese “Freunde” hab ich mir gesagt. Heute endlich habe ich erfahren, dass ich diese Freunderln ja auch wieder los werden kann. Wie gesagt: es sind nur drei Klicks, und schon WAREN sie meine “Freunde”. Auf Facebook heißt dieser Vorgang “unfriend”, also “ent-freunden”. Wie “ent-sorgen”, “ent-wurmen” oder “ent-nazifizieren”!

Erst habe ich gezögert: Werden die Freunde sich vielleicht bei mir beschweren, wenn sie merken, dass ich sie von meiner Liste gestrichen habe? fragte ich mich. “Aber nein doch”, wurde mir versichert. Die Un-Freunde merken von der Prozedur überhaupt nichts, versichert man mir. Erst, wenn sie einmal auf meiner Facebookseite schauen sollten, wie es denn ihrem “Freund” geht, werden sie bemerken, dass ich sie ausgeschlossen habe. Und die Wahrwscheinlichkeit dafür ist doch sehr gering.

Ob durch meine Entscheidung mein Wert bei dem Sozialen Netzwerk Facebook gesunken ist, muss sich zeigen. Es ist mir eigentlich auch völlig egal. Ich ziehe wirkliche Freundschaften den virtuellen “Freunden” noch immer vor. Und insgeheim wächst in mir sogar der Wunsch nach einem Anti-Sozialen Netzwerk, mit dem man den kollektiven Schwachsinn der social networks ein wenig aufmischen könnte. Denn “ich langweile mich nicht”

Christian Fürst, 1. Juli 2011

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… Macht der Reiter Plumps – Deutsches Derby in Hamburg

.. Macht der Reiter Plumps! – Hamburger Derby

von Christian Fürst, nmms

Es gibt Leute, die finden Springreiten tödlich langweilig. Wieder andere meinen, die Reiterei über Hindernisse sei nichts anderes, als Tierquälerei. Tatsächlich gibt es keinen Beweis dafür, dass Pferde in der Wildnis freiwilig über weite Gräben hüpfen oder von künstlich aufgeschütteten Wällen herunterkraxeln würden. Ich gebe zu, mit dieser Gattung Mensch zu sympathisieren. Und doch habe ich schon als Kind gerne etwa das Aachener Springturinier gesehen, oder auch das Deutsche Derby in Hamburg (Klein Flottbek), bei dem Menschen vielleicht das fieseste Hindernis aufgeschüttet haben, auf das man wohl ein Pferd jagen kann.

Derby Wall heißt das Ding, auf dem am vergangenen Wochenende ein (von mir) geschätztes Drittel aller höchstklassigen Springpferde “verweigerten”. Andere gerieten auf dem üblen Hang ins Stolpern und stürzten, oder verweigerten vor dem nächsten Hindernis. Zu meiner klammheimlichen Schadenfreude. Doch wieder andere schafften eben den gekonnten Abgang von dem mehrere Meter hohen Mini-Tafelberg, erfunden von  jenem passionierten Hamburger Reiter und Unternehmer und Derby-Begründer Pulvermann aus Hamburg, der selbst  mehrfach an diesem Hindernis scheiterte (Pulvermann wurde später wegen seiner jüdischen Großeltern von den Nazis verfolgt und jahrelang im KZ Neuengamme gequält).

Und dennoch: Gibt es etwas aufregenderes, als wenn diese galoppierenden, muskel-bepackten Kraftpakete mit höchster Geschwindgkeit und rhythmischem, lauten Schnauben an einem vorbeistürmen und, der Schwerkraft trotzend, über die Hindernisse fliegen. Nicht selten krachen sie in diese Hindernisse, stolpern in Wassergräben und stürzen mit lautem Krachen zu Boden.

Der Derby Wall, das wohl fieseste Hindernis zumindest im deutschen Springreiten

Zum Glück ist den Pferden bei den zahlreichen Stürzen während des Deutschen Derbys  2011 nichts passiert. Nicht auszudenken, wenn eines sich das Bein bräche, mögen die meisten der zig-Tausend Zuschauer in Klein-Flottbek gedacht haben, als die vierbeinigen Helden des Parcours immer wieder ausrutschten, hinkrachten, oder einfach mit lautem Gedonner in Hindernisse stürzten; zu lauten Entsetzensschreien mancher Zuschauer. Dass die Reiter, die bei diesen Stürzen mit einer Ausnahme unverletzt blieben, überhaupt erst auf Aufforderung des Stadionsprechers mit sanftem Publikums-Applaus verabschiedet wurden, spricht für die Zuschauer, die das Spektakel trotz der “Gemeinheit” von Derby Wall oder dem darauf folgenden Dreifach-Hindernis “Pulvermanns Grab” am Sontag bei strahlendem Sommerwetter sicht- und hörbar genossen.

Aua! Dieser Reiter holte sich zumindest eine üble Zerrung, wenn nicht Schlimmeres, als  sein Pferd beim Absprung vom Derby-Wall ins rutschen kam. Doch der Beifall blieb eher bescheiden

Das Deutsche Derby ein gesellschaftliches Ereignis:

Zwar ist das Deutsche Spring- und Dressur-Derby in Hamburg auch ein gesellschaftliches Ereignis, doch bei Stehplatzpreisen bis zu 20 Euro waren auch Tausende offensichtlich weniger betuchte Reitsportfans gekommen. Mit Kindern und Hunden. Und am Rande des Parcours, in der ersten Reihe, parkten Dutzende Rollstühle mit Behinderten und ihren Begleitern, die nicht weniger Spaß an dem equestrischen Großereignis hatten.

Unglaublich, mit welcher scheinbarer Leichtigkeit, diese muskel-bepackten und schweren Tiere über Hindernisse fliegen können. Nicht selten aber, so Tierschützer,  grenzt das Training dafür an Tierquälerei

Als Zuschauer wird man unmittelbarer Zeuge dieser extrem engen Verbindung zwischen Mensch und Tier, die sich selbst beim gemeinsamen Sturz am Hindernis beweist. Als unmittelbar vor meiner Kamera ein Pferd samt Reiter stürzte und sich beide überschlugen, griff der Reiter in seiner allerersten Reaktion nach seinem “Partner” und tätschelte seinen Hals. Beide erhoben sich danach fast gleichzeitig und trotteten gemeinsam vom Parcour.

Und was das Publikum betrifft: Wohl kaum in einem anderen Sport gibt es soviel Fairness und Unparteilichkeit. Da wird jeder gute Ritt bejubelt und bei jedem Fehler spürt man das Mitgefühl mit Reiter und Pferd.

Am Ende ballte der Sieger die Faust und raste im Gallop mit seinem Siegerpferd noch einmal über den Parcour. Bleibt die Frage, ob das Pferd, das letztlich den größten Anteil am Sieg hat, auch so etwas wie Freude oder Zufriedenheit empfindet?? Bei den Hamburger Zuschauern jedenfalls war der Jubel groß. Einzig den zahlreichen Hunden, die bei der Affenhitze am Derby-Tag im Schatten dösten, war das Ergebnis des Wettkampfs wohl ziemlich wurscht.

Nicht gerade Erdbeeren mit Sahne, wie beim Tennisturnier von Wimbledon. Aber die Zuschauerin samt Hut hält jedem Vergleich mit dem weiblichen Publikum von der Insel stand

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Kampfhunde teurer als Hartz IV-Empfänger ??

Test Blog #1

Kampfhunde teurer als Hartz IV-Empfänger?

Die Nachricht mag den Einen oder Anderen empört haben. Mich hat sie dagegen ausgesprochen amüsiert. Wie das “Hamburger Abendblatt berichtete zahlt die Stadt  für die 57 Kampfhunde, die im Tierheim Süderstraße untergebracht sind, pro Monat 26,505 Euro aus Steuermitteln. Jedes Tier der höchsten Gefahren-Kategorie 1 kostet die Stadt jeden Tag 15 Euro. Die Unterbringung kostet pro Monat nach Berechnungen des Bundes der Steuerzahler bis zu 465 Euro, während ein Hartz IV-Empfänger mit 359 Euro zum Leben auskommen muss. Das Problem: Die meisten dieser zum Teil bissigen bis mörderischen Viecher dürfen nicht an Interessierte Halter abgegeben werden, eben, weil sie ja bissig und mörderisch sind. Das jedenfalls haben Hamburgs Stadtobere nach diversen Zwischenfällen mit den Bullenbeißern beschlossen. Und das macht ja auch Sinn. Schließlich ist das Leben eines Menschens (selbst das eines Hatz IV-Empfängers!!!) bei uns im allgemeinen  doch erheblich wertvoller, als das eines American Staffordshire Terriers, American Pitbulls oder Mastiffs, Rottweiler s etc. etc. Aber was ist mit denen, die von den Prüfern als “harmlos” und gutartig eingestuft wurden?

Auffällig, dass die meisten dieser überwiegend schlicht hässlichen und unförmigen (Zer)Fleischerhunde aus dem angelsächsischen Raum stammen, wo ja auch das moderne Amoklaufen erfunden wurde…. Allerdings sollen ja auch schon einige Deutsche Schäferhunde kräftig und mörderisch zugebissen haben. Doch sie dürfen weiter in Freiheit Gassi gehen. Schließlich sind sie ja nicht von Haus aus böse, wie eben jene Kampfhunde, die sich im 19. Jahrhundert mit Vorliebe in britischen Arenen gegenseitig totbissen…. (mehr bei newsandmore-mediaservice.de)

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